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Ginkgo-Tee

Viele Legenden und Mythen ranken sich um den Ginkgo; in Japan und China, wo dieser Baum beheimatet ist, wird er schon recht lange verehrt.

Doch auch in Europa ist der Ginkgo inzwischen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, entzückt die Fremdartigkeit und Schönheit seiner charakteristischen, im Herbst auffallend gelb gefärbten Blätter, die ihn als Star der Kunstszene schon seit Jahrhunderten Modell stehen lassen.

Was macht nun diesen Baum so einzigartig?

Nicht nur Botaniker sind fasziniert von der Tatsache, daß der Ginkgo unverändert die Erdzeitalter - Hunderte von Millionen Jahren - überdauert hat, daß dieses lebende Fossil schon den Dinosauriern ein vertrautes Bild war. Weniger bekannt ist seine unglaubliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltgiften und saurem Regen, Schädlingen und Pilzen - dadurch ist er natürlich prädestiniert für die Begrünung der Metropolen dieser Welt.

Doch die Verehrung der Asiaten genießt der Ginkgo wohl vor allem, weil seinen Blättern, aber auch den Früchten und der Rinde von alters her enorme Heilkräfte nachgesagt werden.

Seit Jahrhunderten wird der Ginkgo-Baum in asiatischen Ländern erfolgreich gegen Asthma, Bluthochdruck, Ohrensausen, Angina pectoris, aber auch Impotenz eingesetzt, um die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten zu nennen.

Inzwischen ist die Heilkraft des Ginkgos auch in Europa längst wissenschaftlich bewiesen, die Liste der Behandlungsmöglichkeiten wird ständig länger.

Neben den bereits durch die Chinesen bekannten Einsatzgebieten wird Ginkgo heute erfolgreich bei sehr vielen Alterser- krankungen eingesetzt:

Gedächtnisstörungen bis hin zu Alzheimer, aber auch Schlaganfall, Herzinfarkt und Arteriosklerose, hoher Blutdruck, Diabetes und Taubheit lassen sich mit diesem Mittel erfolgreich bekämpfen. Dabei beruht seine verblüffende Wirkung oft auf einer verbesserten Durchblutung des gesamten Körpers. Mangelhafte Durchblutung bestimmter Organe ist nämlich Ursache vieler Alterserkrankungen.
Johann Wolfgang von Goethe

Der Weimarer Dichter und Denker war so beeindruckt von der Schönheit und Fremdartigkeit dieser Pflanzen, daß er mehrere Gedichte über den "Baum des Ostens" verfaßte. Dabei inspirierte ihn vor allem die zweilappige Blattform. Im Jahr 1815 widmete er seiner jungen Freundin Marianne von Willmer das Gedicht "Ginkgo biloba":

Dieses Baumes Blatt, der von Osten meinem Garten anvertraut, gibt geheimen Sinn zu kosten, wie's den Wissenden erbaut.
Ist es ein lebendig Wesen, das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen, daß man sie als eines kennt?
Solche Fragen zu erwidern, fand ich wohl den rechten Sinn:
Fühlst du nicht an meinen Liedern, daß ich eins und doppelt bin?