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Mate-Tee

Mate ist das Volksgetränk in Südbrasilien, Paragay, Urugay und Argentinien. Der Mate-Strauch gehört zur Familie der Stechpalmengewächse ( Ilex paraguaiensis und Saint Hilaire). Seine coffeinhaltigen Blätter entwickeln einen herb-bitteren Geschmack und wirken anregend; was die südamerikanischen Guarani-Indianer beim Kauen der Blätter schon früh entdeckt hatten.

Später betrieben Jesuitenpater auf Mini-Plantagen einen regelrechten Mateanbau, trotz des strengen Verbotes der spanischen Besatzer, welche den Mat6 als Teufelskraut betrachteten. Die Jesuiten trockneten die Blätter, rösteten sie leicht und zerkleinerten diese anschließend. Aus Calebassen (getrocknete Kürbisschalen) genossen sie mit Hilfe einer Bombilla (Saugrohr) schließlich den herrlich anregenden Mate.

Der Mateanbau breitete sich von Brasilien ausgehend zwischen den Flüssen Paraguay, Parana und Uruguay immer weiter aus und wird heutzutage von den Regierungen unterstützt. Immerhin stellt der Mate einen ständig wachsenden Exportartikel dar.

Amerika, der Nahe Osten und Südeuropa haben bereits viele Liebhaber für das Getränk, welches als Stimulans und Toxikum hervorragende Eigenschaften besitzt.
Gesundheitliche Aspekte

Der französische Wissenschaftler S. de Goldfiem stellte fest, daß der Mate, obwohl anregend für Muskeln, Nerven und Gehirn, nicht schlafstörend wirkt und nicht das Herz angreift.

Vergleichende chemische Analysen verschiedener wissenschaftlicher Institute in New York, Buenos Aires und Rio de Janeiro haben dieses Untersuchungsergebnis bestätigt. Die Blätter des Mate enthalten demnach mehr als 20 Aminosäuren, Vitamin B1, B2 und C, sowie Mineralsalze und Zucker.

Dennoch ist Mate keinesfalls zu den Rauschgiften zu rechnen, da andere Bestandteile den Ausgleich herstellen. Mate wirkt außerdem harntreibend, verdauungsfördernd und - erstaunlicherweise trotz des Zuckergehaltes - fettabbauend.